Soziale Befreiung http://sbefreiung.blogsport.de Für die revolutionäre Selbstaufhebung des Proletariats! Fri, 22 Jan 2021 00:06:57 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Annonce: Globale Klassenkämpfe (2019/2020) http://sbefreiung.blogsport.de/2021/01/21/annonce-globale-klassenkaempfe-20192020/ http://sbefreiung.blogsport.de/2021/01/21/annonce-globale-klassenkaempfe-20192020/#comments Thu, 21 Jan 2021 13:28:34 +0000 Administrator broschüre diskussion klassenkampf soziale revolution proletariat gewerkschaften revolution 1905 revolutionäre nachkriegskrise http://sbefreiung.blogsport.de/2021/01/21/annonce-globale-klassenkaempfe-20192020/ Unsere neue Broschüre „Globale Klassenkämpfe (2019/2020)“ (ca. 129 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen.

Inhalt

Einleitung

1. Das globale Dreiecksverhältnis Warenproduktion – Lohnarbeit – Politik
2. Die Weltwirtschaftskrise
3. Klassenauseinandersetzungen in der Metallindustrie
4. Konflikte im Personen- und Güterverkehr (Logistik)
5. Kämpfe im Gesundheitswesen und in der Pflege
6. Klassenkonflikte in der Agrarproduktion und Lebensmittelbranche
7. Auseinandersetzungen in der Textilproduktion
8. Zusammenstöße in der Bildungs-, Kultur- und Ideologieproduktion
9. Klassenkämpfe der persönlich Dienenden
10. Auseinandersetzungen im Reinigungsgewerbe
11. Konflikte im Finanzsektor
12. Klassenzusammenstöße in Hotels, Cafés und Gaststädten
13. Auseinandersetzungen im Baugewerbe
14. Klassenkonflikte im Groß-, Einzel- und Onlinehandel
15. Zusammenstöße im Rohstoff- und Energiesektor
16. Kämpfe im öffentlichen Dienst
17. Konflikte in „Behindertenwerkstätten“
18. Branchenübergreifende Klassenkämpfe
19. Soziale Protestbewegungen

Einleitung

Wir beschreiben in dieser Broschüre weltweit einige Klassenkonflikte in den Jahren 2019 und 2020. Das Jahr 2020 war stark durch die globale COVID-19-Pandemie geprägt. Mit dieser haben wir uns bereits mit der im Juli vorigen Jahres erschienen Broschüre Coronaviruspandemie und Klassenkampf auseinandergesetzt. Um eine zu starke Überschneidung dieser beiden Broschüren zu vermeiden, wird in Globale Klassenkämpfe (2019/2020) diese Pandemie als solche nicht beschrieben. Auch werden einige Auseinandersetzungen zwischen März und Juni 2020, die bereits in Coronaviruspandemie und Klassenkampf analysiert worden sind, hier nicht noch mal thematisiert.

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Annonce: Antinationale Schriften V http://sbefreiung.blogsport.de/2020/10/22/annonce-antinationale-schriften-v/ http://sbefreiung.blogsport.de/2020/10/22/annonce-antinationale-schriften-v/#comments Wed, 21 Oct 2020 23:19:01 +0000 Administrator buch diskussion antifaschismus nazis bolschewismus soziale revolution staatskapitalismus proletariat flüchtlinge faschismus antinationale position straßenbewegung linksnationalismus nationale befreiung pkk china http://sbefreiung.blogsport.de/2020/10/22/annonce-antinationale-schriften-v/ Unsere neue Broschüre „Antinationale Schriften V“ (ca. 133 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen.

Inhalt

Einleitung

Extreme RechtsnationalistInnen in heutigen Demokratien
1. Demokratische Nationen
2. Die Relativität von „extrem“ und „rechts“ im Nationalismus
3. Demokratisch-faschistische Sozialreaktion
4. Rechtsnationale Parteien in der BRD
5. Rechte Regierungen
6. Rechtsreaktionäre Straßenbewegungen
7. Rechtsnationalistischer Terror
8. Wie der linksbürgerliche Antifaschismus den Rechtsnationalismus stärkt
9. Revolutionärer Kampf gegen die Nation

Kritik des bürgerlichen Internationalismus
1. Der Internationalismus der Nationen
2. Der Imperialismus erkämpft das Menschenrecht
3. Das Völkerrecht als zwischenstaatliche Benimmregeln
4. Die Institutionalisierung des bürgerlichen Internationalismus: Die UNO
5. Politisch korrekter Multikulti-Internationalismus
6. „Proletarischer Internationalismus“ = bürgerlicher Linksnationalismus
7. Antinational-sozialrevolutionärer Universalismus

Der globale Konkurrenzkampf der Nationalismen (2018-2020)
I. Ökonomische Konkurrenz und Wirtschaftskriege
1. Freihandelskonkurrenz und Protektionismus
2. Wirtschaftskriege
3. Politisch motivierte Wirtschaftssanktionen
II. Politisch-diplomatische Konflikte und Propagandakriege
1. Imperialistische Einmischung in andere Nationen
2. Poltisch-diplomatische Auseinandersetzungen und Propagandakriege rund um
das Coronavirus
III. Aufrüstung, Säbelrasseln und Krieg
1. Wettrüsten und militärische Präsenz
2. Gewaltsame Grenzkonflikte
3. Aggressionen unterhalb der Schwelle eines offiziellen Krieges
4. Das Gemetzel in Syrien
5. Der Krieg in Libyen
6. Die Gewalt in Jemen
IV. Nationalstaatliche Konflikte im westlich-imperialistischen Bündnissystem
1. Auseinandersetzungen zwischen den USA und der EU
2. Konflikte innerhalb der NATO
3. Streitigkeiten in der EU
4. Der Austritt Großbritanniens aus der EU
V. Nationalistische Auseinandersetzungen innerhalb von Staaten beziehungsweise
besetzten Gebieten
1. Türkischer Rechtsnationalismus und kurdischer Linksnationalismus
2. Zionismus und palästinensischer Nationalismus
3. Nationalistischer Zank in Großbritannien

Einleitung

Der Nationalismus ist eine der gefährlichsten Ideologien des globalen Kapitalismus. Egal ob er politisch links oder rechts motiviert ist: Er spaltet das Weltproletariat im Interesse von Kapital und Politbonzen. In der BRD ist jedoch der Rechtsnationalismus wirkmächtiger als der Linksnationalismus. Er muss von RevolutionärInnen konsequent bekämpft werden – selbstverständlich außerhalb der nationaldemokratischen Antifa. RevolutionärInnen beschützen nicht die Nation vor „den Nazis“, sondern bekämpfen extreme RechtsnationalistInnen als besonders widerlichen Ausdruck des nationaldemokratischen Normalzustands. Dies verdeutlichen wir in unserer Schrift Extreme RechtsnationalistInnen in heutigen Demokratien.
Der bürgerliche Internationalismus ist keine Alternative zum Nationalismus, sondern deren Entsprechung. Die heiligen Menschenrechte, mit dem der bürgerliche Universalismus die ganze Welt beglücken möchte, waren von Anfang an ein Produkt des kapitalistischen Imperialismus. Bürgerlicher Internationalismus – einschließlich seiner marxistisch-leninistischen und trotzkistischen Bestandteile – beruht auf der Nation. Der „proletarische Internationalismus“ entpuppte sich in Form des „sozialistischen Weltlagers“ als staatskapitalistischer Nationalismus. Heute, nachdem der „sozialistische“ Staatskapitalismus elendig verendet ist, lebt sich der „proletarische Internationalismus“ innerhalb des Privatkapitalismus aus, ähnlich wie der politisch korrekte Multikulti-Internationalismus ökoliberaler Prägung. Eine Kritik des bürgerlichen Internationalismus aus antinational-sozialrevolutionärer Perspektive ist mehr als überfällig.
In der dritten Schrift dieser Broschüre analysieren wir Die globale Konkurrenz der Nationalismen (2018-2020). Wir machen deutlich, wie die politische Mitte, die Rechten und die Linken das Proletariat in diesem nationalistischen Konkurrenzkampf verheizen. Alle Nationalismen sind sozialreaktionär, egal ob Zionismus oder palästinensischer Nationalismus. Sowohl die Erdogan- als auch die Öcalan-JüngerInnen spalten das Proletariat in der Türkei. Trotz der „antikapitalistischen“ Phrasen von einem Teil der Rechts- und LinksnationalistInnen, kann ihr Treiben nur den Weltkapitalismus reproduzieren.
ProletarierInnen aller Länder, vereinigt euch!
Nieder mit den Rechts- und LinksnationalistInnen!
Hoch die antinationale Solidarität!

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Annonce: Coronaviruspandemie und Klassenkampf http://sbefreiung.blogsport.de/2020/08/11/annonce-coronaviruspandemie-und-klassenkampf/ http://sbefreiung.blogsport.de/2020/08/11/annonce-coronaviruspandemie-und-klassenkampf/#comments Tue, 11 Aug 2020 22:25:00 +0000 Administrator broschüre diskussion klassenkampf soziale revolution proletariat gewerkschaften http://sbefreiung.blogsport.de/2020/08/11/annonce-coronaviruspandemie-und-klassenkampf/ Unsere neue Broschüre „Coronaviruspandemie und Klassenkampf“ (ca. 127 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen.

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Inhalt

Einleitung

Coronaviruspandemie und kapitalistische Krisendynamik

I. Die kapitalistische Krisendynamik vor der Coronaviruspandemie
1. Die krisenhafte Spirale der Kapitalvermehrung
2. Vom privatkapitalistischen Nachkriegsaufschwung zur strukturellen Profitproduktionskrise
3. Die Transformationskrise in Russland und in Osteuropa
4. Der sozialökonomische Aufstieg Chinas
5. Die Weltwirtschaftskrise ab 2007
6. Die relative Stabilisierung des Weltkapitalismus (2010-2019)
II. Die Coronaviruskrise
1. Die globale Coronaviruspandemie
2. Die Coronaviruspandemie als Teil der biosozialen Reproduktionskrise
3. Die Coronaviruspandemie als Profitkrise
4. Die Zuspitzung der allgemeinen kapitalistischen Krisendynamik
durch die Coronaviruspandemie
5. Staatliche Krisenpolitik während der Coronaviruspandemie

Coronaviruskrise und Klassenkampf

I. Die Coronaviruspandemie als politischer Klassenkampf von oben
1. Die internationale Staatengemeinschaft gegen das Weltproletariat
2. Staatliche Notverordnungen
3. Rechte, mittige und linke Politik gegen das Proletariat
4. Die Notwendigkeit einer globalen sozialrevolutionären Antipolitik
II. Klassenauseinandersetzungen während der Coronaviruspandemie
1. Überleben heißt Klassenkampf, Klassenkampf heißt Überleben!
2. Konflikte in der Landwirtschaft und in der Lebensmittelindustrie
3. Auseinandersetzungen im Gesundheitswesen und in der Pflege
4. Konflikte im Einzel- und Onlinehandel
5. Klassenkämpfe im Schulwesen
6. Konflikte in der Metallindustrie
7. Auseinandersetzungen im Flugverkehr
8. Geflüchtete im Widerstand
9. Rebellion der Inhaftierten
10. Aufruhr der Elendsviertel
11. Widerstand der rassistisch Benachteiligten

Einleitung

Die globale COVID-19-Pandemie, die in China im Dezember 2019 begann und weltweit schon hunderttausende Todesopfer forderte, hat sehr viel mit der kapitalistischen Produktionsweise und der bürgerlichen Politik zu tun. So gibt es unter anderem deshalb noch keinen Impfstoff, weil die prophylaktische Entwicklung von diesem vor der Pandemie für die Pharmaindustrie nicht profitabel genug war. Es gibt auch deshalb so viele Erkrankte und Tote, weil die politischen Gewaltapparate, die Staaten, Menschen internieren und wegsperren. In den Knästen und Flüchtlingslagern dieser Welt kann es keine medizinisch ratsame körperliche Distanz geben. Genauso wenig wie im Produktionsprozess, der weltweit – auch in den angeblich „sozialistischen Staaten“ Kuba, China und Vietnam – auf der kapitalistischen Ausbeutung der Lohnarbeit beruht. Das Gesundheitswesen wurde in vielen Ländern vor dem Ausbruch der Pandemie kaputtgespart.
Es ist auch nicht eine klassen- und staatenlose Weltgemeinschaft, die kollektiv und solidarisch die Maßnahmen gegen die Pandemie beschließt und umsetzt. Es sind die Staaten als politische Gewaltapparate der Kapitalvermehrung. Nein, es ist keine Verschwörungstheorie, sondern eine klare Feststellung von Tatsachen: Die Staaten nutzen die Pandemie zu einem politischen Klassenkampf von oben. Auch in der BRD gingen Bullen repressiv gegen Demonstrierende vor, die vorher den Sicherheitsabstand eingehalten hatten. Die staatliche Repression sorgte für Körperkontakte, die sie angeblich verhindern sollte.
Angesichts dieser Bedrohungen des Lebens und der Gesundheit durch die kapitalistische Produktionsweise, die strukturell gegeben ist und durch die Coronaviruspandemie noch mal extrem verschärft wurde, regt sich auch der soziale Widerstand des Proletariats. Lohnabhängige wehren sich dagegen, dass sie für die Profitproduktion geopfert werden sollen. Auch Geflüchtete und Inhaftierte wehren sich gegen die möglicherweise tödlichen Folgen der staatlichen Repression.
Im Text Coronaviruspandemie und kapitalistische Krisendynamik zeigen wir auf, dass sich diese Krise nicht im luftleeren Raum entfaltet, sondern eine der kapitalistischen Produktions- und Konsumverhältnisse ist. Wir beschreiben in ihm die Entfaltung der kapitalistischen Krisendynamik vor der Coronaviruspandemie und wie letztere die erste verschärft.
Die Schrift Coronaviruskrise und Klassenkampf analysiert, dass die internationale Staatengemeinschaft ein struktureller Klassenfeind des Weltproletariats ist. Was mensch eindeutig an den globalen staatlichen Notverordnungen sehen kann. Es geht nicht um die Frage, ob die einzelnen staatlichen Maßnahmen medizinisch sinnvoll sind oder nicht, sondern um die Tatsache, dass die politischen Gewaltapparate entgegengesetzte soziale Interessen als die Lohnabhängigen und die nichtlohnarbeitenden proletarischen Unterschichten haben. Wir beschreiben, wie die staatsförmige Politik – die rechte, die mittige und die linke – sich gegen die Interessen des Proletariats richtet. Aber auch wie sich das Proletariat wehrt. Überleben heißt Klassenkampf, Klassenkampf heißt Überleben!

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Annonce: Schriften zum Klassenkampf VIII http://sbefreiung.blogsport.de/2020/05/16/annonce-schriften-zum-klassenkampf-viii/ http://sbefreiung.blogsport.de/2020/05/16/annonce-schriften-zum-klassenkampf-viii/#comments Sat, 16 May 2020 22:56:33 +0000 Administrator broschüre diskussion klassenkampf soziale revolution antideutsche sowjet union proletariat http://sbefreiung.blogsport.de/2020/05/16/annonce-schriften-zum-klassenkampf-viii/ Unsere neue Broschüre „Schriften zum Klassenkampf VIII“ (ca. 128 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen.

Inhalt

Einleitung

Die materialistische Dialektik als geistiger Ausdruck des Klassenkampfes

1. Die materialistisch-dialektische Denkmethode
2. Die idealistische Dialektik Hegels
3. Der naturwissenschaftliche Materialismus als technokratische Ideologie der Bourgeoise
4. Der Marxismus als kleinbürgerlich-radikale Ideologie
5. Der Marxismus-Leninismus als Ideologie bürgerlicher Partei- und Staatsapparate
6. Die materialistische Dialektik als geistige Waffe der sozialen Revolution

Zur Dialektik des Klassenkampfes

I. Das dialektische Dreiecksverhältnis Kapital – Lohnarbeit – Politik
1. Einheit und Kampf von Kapital und Lohnarbeit
2. Bürgerliche Politik als scheinneutraler Schiedsrichter der Konkurrenz- und Klassenkämpfe
3. Das Nationalkapital als Kooperation und Konkurrenz der Einzelkapitale
4. Einheit und Kampf von Staat und Lohnarbeit
II. Der Klassenkampf
1. Notwendigkeit und Zufall des Klassenkampfes
2. Der reproduktive Klassenkampf als Bewegungsform des dialektischen Widerspruches Kapital – Lohnarbeit
3. Sozialkonservative, modernisierende und revolutionäre Tendenzen des reproduktiven Klassenkampfes
4. Sein und Bewusstsein des Proletariats
III. Institutionalisierte ArbeiterInnenbewegung
1. Die institutionalisierte ArbeiterInnenbewegung als bürokratisch entfremdeter Ausdruck des reproduktiven Klassenkampfes
2. Die Dialektik aus Sozialreformismus und Konterrevolution/Reaktion
3. Die Dekadenz von Parteimarxismus und Anarchosyndikalismus als sozialrevolutionäre Theorien
4. Die revolutionäre Potenz der klassenkämpferischen Selbstorganisation des Proletariats
IV. Die mögliche revolutionäre Selbstaufhebung des Proletariats
1. Die objektiv-subjektive revolutionäre Situation
2. Der qualitative Umschlag von der proletarisch-klassenkämpferischen zur klassenlosen Selbstorganisation
3. Die revolutionäre Selbstaufhebung des Proletariats als mögliche Aufhebung des dialektischen Dreiecksverhältnisses
Warenproduktion – Politik – Lohnarbeit

Krisenhafte Kapitalvermehrung und Klassenkampf

I. Die Krisenmöglichkeiten der Kapitalvermehrungsspirale
1. Die Kapitalvermehrungsspirale
2. Rohstoffkrisen
3. Überausbeutung des Proletariats/Arbeitskräfteknappheit
4. Technologische Krisen
5. Profitproduktionskrisen
6. Profitrealisationskrisen
7. Finanzkrisen
II. Klassenkampf und Kapitalvermehrung
1. Der reproduktive Klassenkampf in der beschleunigten Vermehrung des Kapitals
2. Kapitalistische Krise und Klassenkampf
III. Das Proletariat als Objekt und Subjekt der kapitalistischen Krise
1. Das Proletariat als Objekt der Krise
2. Das Proletariat als Subjekt der Krise

Einleitung

Schriften zum Klassenkampf ist eine unregelmäßig erscheinende Serie der Sozialen Befreiung mit Texten über die globalen Auseinandersetzungen des Proletariats mit Kapital, Staat und Patriarchat vom Ende des 18. bis ins 21. Jahrhundert.
In dieser Broschüre geht es um die theoretische Analyse des Klassenkampfes durch proletarische RevolutionärInnen und diese unterstützende Intellektuelle, um radikalisierend auf diese Auseinandersetzung zwischen Kapital und Lohnarbeit wirken zu können. Der erste Text beschäftigt sich mit Der materialistische Dialektik als geistiger Ausdruck des Klassenkampfes. Wir beschreiben in dieser Schrift die materialistische Dialektik als Denkmethode zur Erkenntnis der Welt und zu deren Veränderung. In der Hand von sozialrevolutionären ProletarierInnen und Intellektuellen ist diese Denkmethode eine geistige Waffe gegen den Kapitalismus. Allerdings hat die materialistische Dialektik auch eine geistige und praktische Geschichte. Ihre theoretischen Vorläufer sind die idealistische Dialektik Hegels, der naturwissenschaftliche Materialismus, die Theorie von Marx/Engels und der Marxismus-Leninismus. Alle diese Vorläufer waren und sind letztendlich Ideologien der Kapitalvermehrung. Sie sind geistige Ausdrücke der Interessen des Privat- und Staatskapitalismus. Um als geistige Waffe gegen den Kapitalismus zu dienen, mussten und müssen SozialrevolutionärInnen die materialistische Dialektik bewusst umformen.
Diese revolutionäre Denkmethode wenden wir dann im zweiten Text Zur Dialektik des Klassenkampfes bewusst an. Wir beschreiben in dieser Schrift das dialektische Dreiecksverhältnis Kapital – Lohnarbeit – Politik. Das theoretische Verständnis dieses Dreiecksverhältnisses ist eine geistige Voraussetzung dafür, um es bewusst praktisch aufheben zu können. Letzteres stellen sich SozialrevolutionärInnen zum bewussten Ziel. Dieses subjektiv gestellte Ziel stellt eine in den gesellschaftlichen Verhältnissen des Kapitalismus wurzelnde objektiv-subjektive Möglichkeit dar, die sich aus einer extremen Radikalisierung des Klassenkampfes ergeben kann. SozialrevolutionärInnen warten nicht passiv auf die Weltrevolution – so wie es ihnen von den unzähligen Strömungen des Sozialreformismus – Sozialdemokratie, Marxismus-Leninismus und Anarchosyndikalismus als Hauptströmungen – unterstellt wird, sondern nehmen bewusst am Klassenkampf teil. Um zum bewussten Ausdruck des Klassenkampfes zu werden, muss man dessen grundlegende Entwicklungsdynamik, seine Dialektik, verstehen.
In der dritten Schrift untersuchen wir den Zusammenhang zwischen der Krisenhaften Kapitalvermehrung und Klassenkampf. Dabei analysieren wir die Krisenmöglichkeiten innerhalb der Kapitalvermehrungsspirale, untersuchen den Klassenkampf während des kapitalistischen Booms und in der Krise. Wir analysieren das Proletariat sowohl als Objekt als auch als Subjekt der kapitalistischen Krise. Das möglicherweise sich selbst revolutionär aufhebende Proletariat – das ist die progressive Todeskrise des Kapitalismus!

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Annonce: Der Privatkapitalismus in Russland und Osteuropa (1985-2020) http://sbefreiung.blogsport.de/2020/03/04/annonce-der-privatkapitalismus-in-russland-und-osteuropa-1985-2020/ http://sbefreiung.blogsport.de/2020/03/04/annonce-der-privatkapitalismus-in-russland-und-osteuropa-1985-2020/#comments Tue, 03 Mar 2020 23:57:39 +0000 Administrator broschüre diskussion bolschewismus klassenkampf soziale revolution sowjet union proletariat antinationale position linksnationalismus nationale befreiung gewerkschaften http://sbefreiung.blogsport.de/2020/03/04/annonce-der-privatkapitalismus-in-russland-und-osteuropa-1985-2020/ Unsere neue Broschüre „Der Privatkapitalismus in Russland und Osteuropa (1985-2020)“ (ca. 126 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen.

Inhalt

Einleitung

I. Die Transformation zum Privatkapitalismus
1. Der Kapitalismus
2. Der sowjetisch-osteuropäische Staatskapitalismus
3. Die Todeskrise des sowjetisch-osteuropäischen Staatskapitalismus
4. Die Privatisierung des Kapitals
5. Das soziale Elend der Transformation
6. Die pluralistisch-demokratische Mehrparteien-Diktatur

II. Die Stellung Russlands und Osteuropas im Weltkapitalismus
1. Russland und Osteuropa in der globalen Offensive des Privatkapitals
2. Die relativ untergeordnete Integration Russlands und Osteuropas in den Weltkapitalismus
3. Die Ostexpansion von NATO und EU
4. Vom sowjetischen zum russischen Imperialismus
5. Russland und der Westen: Von der bedingten Kooperation zum zweiten Kalten Krieg

III. Klassenkämpfe
1. Das Proletariat als Manövriermasse der proprivatkapitalistischen Kräfte
2. Klassenkämpfe in der Privatwirtschaft
3. Klassenkämpfe im staatlichen Sektor
4. Die mögliche soziale Revolution in Russland und Osteuropa

Einleitung

Über die Transformation zum Privatkapitalismus in Russland und Osteuropa sind allerlei Märchen im Umlauf. Doch die herrschenden Märchen sind nur die Märchen der Herrschenden – der gegenwärtigen und der damaligen. Nach der neoliberal-demokratischen Geschichtserzählung wurden die „Völker“ hinter dem „eisernen Vorhang“ vom „Kommunismus“ brutal unterdrückt. Doch der Hunger nach Demokratie und der Freiheitswille „der Völker“ in Osteuropa erwiesen sich letztendlich stärker als jede Unterdrückung. So wurden die „kommunistischen Regimes“ schließlich mit Hilfe der freundlichen Unterstützung des „freiheitlichen Westens“ gestürzt. Ein schwerer und harter Wechsel zu Marktwirtschaft und Demokratie stand auf der Tagesordnung der Geschichte, der „alternativlos“ war.
Dagegen erzählen ein Teil der ehemaligen Herrschenden in Russland und in Osteuropa sowie der marxistisch-leninistische Nachwuchs das Märchen von den „sozialistischen Staaten“, in denen die regierenden „Kommunistischen“ Parteien hingebungsvoll ihre „Völker“ umsorgten. Bei allen „Problemen“ war dieser „Sozialismus“ doch eine „Alternative zum Kapitalismus“. Doch dann kam der böse „Verräter und Renegat“ Gorbatschow, der mit dem westlichen Imperialismus zusammen eine „Konterrevolution“ organisierte. Seitdem leiden „die Völker“ unter dem Kapitalismus. Auch in der BRD, die das ehemals „sozialistische“ Ostdeutschland friedlich annektiert hatte, werden diese Märchen jeweils kulturell sehr wertvoll ausgeschmückt. Kriminalfilme bekommen durch den immer wieder neu aufgekochten Stasi-Grusel den besonderen Thrill. Und die linke Tageszeitung junge Welt erzählt uns permanent wie schön es damals in der DDR hinter der Mauer war.
Diese Politmärchen wirken einschläfernd auf Geist und Gemüt, das mögliche zukünftige revolutionäre Erwachen des Weltproletariats braucht die Wahrheit über den Transformationsprozess in Russland und in Osteuropa. Deshalb geben wir diese Broschüre heraus. Nach einer allgemeinen Analyse des Kapitalismus entlarven wir die marxistisch-leninistischen Märchen über die angeblich „sozialistischen“ Staaten. Wir weisen nach, dass in der Sowjetunion und in Osteuropa unter der Herrschaft der „Kommunistischen“ Parteien der Kapitalismus nicht aufgehoben, sondern verstaatlicht wurde. Nach der Beschreibung der akuten Phase der Todeskrise des sowjetisch-osteuropäischen Staatskapitalismus, analysieren wir die Privatisierung des Kapitals, das soziale Elend als dessen Folge und die Herausbildung pluralistisch-demokratischer Mehrparteien-Diktaturen in den Transformationsländern und in Ostdeutschland.
Die Transformation in Russland und in Osteuropa bringen wir mit der globalen Offensive des Privatkapitals (USA, Westeuropa, China, Vietnam und Kuba) in Verbindung. Wir beschreiben wie sich der sowjetische in den russischen Imperialismus transformierte. Außerdem untersuchen wir die relativ untergeordnete Integration Russlands in den Weltkapitalismus als Rohstofflieferanten und Osteuropa als verlängerte Werkbank. Auch die imperialistische Osterweiterung von NATO und EU unterziehen wir einer Analyse. Genauso wie dem sich entwickelnden zweiten Kalten Krieg zwischen dem westlichen und dem russischen Imperialismus.
Der demokratische Privatkapitalismus in Russland und Osteuropa ist genau so ein struktureller Klassenfeind des Proletariats wie davor der „sozialistische“ Staatskapitalismus. Infolgedessen entwickelt sich auch in Russland und in Osteuropa der Klassenkampf, nachdem die proprivatkapitalistischen Kräfte in diesen Staaten die Illusionen von großen Teilen des Proletariats in „Marktwirtschaft und Demokratie“ für ihre schmutzigen Politspielchen ausnutzen konnten. Wir beschreiben in dieser Broschüre einige Klassenauseinandersetzungen. Auch wenn diese sich noch reproduktiv im Rahmen des Kapitalismus bewegen, besteht doch die Möglichkeit, dass diese sich vielleicht nicht nur in Russland und Osteuropa in objektiv-subjektiven Ausnahmesituationen sozialrevolutionär zuspitzen. Vielleicht wird die Weltrevolution nach unzähligen Niederlagen irgendwann mal den globalen Kapitalismus zertrümmern.

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Annonce: Der vorkapitalistische Kommunismus http://sbefreiung.blogsport.de/2020/01/18/111/ http://sbefreiung.blogsport.de/2020/01/18/111/#comments Sat, 18 Jan 2020 22:29:42 +0000 Administrator broschüre buch diskussion klassenkampf soziale revolution proletariat http://sbefreiung.blogsport.de/2020/01/18/111/ Unsere neue Broschüre „Der vorkapitalistische Kommunismus“ (ca. 128 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen.

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Inhalt

Einleitung

Vorkapitalistischer Kommunismus
1. Der Urkommunismus als klassen- und staatenlose Gesellschaft
2. Dorfgemeinden und AgrargenossInnenschaften in Klassengesellschaften („Agrarkommunismus“)

Die kapitalistische Vernichtung beziehungsweise Integration des vorkapitalistischen Kommunismus
I. Die kapitalistische Vernichtung des Urkommunismus
1. Allgemeine Betrachtung
2. Nordamerika/USA
3. Australien
II. Die kapitalistische Aufhebung beziehungsweise Integration des „Agrarkommunismus“
1. Allgemeine Betrachtung
2. England/Irland
3. Russland/Sowjetunion
4. Mexiko

Vor- und nachkapitalistischer Kommunismus: Gemeinsamkeiten und Unterschiede
1. Große soziale Gleichheit beziehungsweise gleiche soziale Ausgangsbedingungen
2. Unmittelbare Produktion für den Bedarf
3. Geschichtliche Tatsache und zukünftige Möglichkeit
4. Werdende und aufzuhebende Klassengesellschaft
5. Niedrige und hohe Produktivität
6. Stamm und Weltgemeinschaft

Einleitung

Proletarische RevolutionärInnen stoßen auch in ihrer Klasse auf weitverbreitete Skepsis und Resignation: „Der Kommunismus mag ja als eine klassen- und staatenlose Gesellschaft eine ganz gute Idee sein, aber leider total utopisch und undurchführbar. Der Mensch ist zu egoistisch für den Kommunismus.“ Diese weitverbreitete sozialpsychologische Reaktion auf den modernen Kommunismus als Befreiungsbewegung hat natürlich eine materielle Basis. Erstens ist dies ein relativ niedriges Niveau des Klassenkampfes in diesem Land. Denn der Klassenkampf hat die Tendenz den bürgerlichen Individualismus im Proletariat zurückzudrängen. Der Klassenkampf schmilzt tendenziell die ProletarierInnen zu einer kollektiv-solidarischen Gemeinschaft zusammen, die auch ansatzweise religiöse, sexistische, nationalistische und rassistische Spaltungen zu überwinden vermag. So erscheint in der klassenkämpferischen Selbstorganisation des Proletariats eine Gemeinschaftlichkeit, die im Alltag unmöglich ist. Im Alltag sind auch ProletarierInnen zuweilen recht ekelhafte Konkurrenzsubjekte. Wenn der nichtklassenkämpferische Alltag den Klassenkampf weit überwiegt, dann ist auch das Proletariat stark kleinbürgerlich geprägt. Skepsis und Resignation breiten sich aus. Der Kommunismus kann nur in einer Zeit des extrem verschärften Klassenkampfes zu einer materiellen Gewalt werden.
Auch ist die Skepsis gegenüber dem Kommunismus mit der Tatsache verwoben, dass der Marxismus als unreifer Kommunismus in leninistischer Form in rotlackierten Antikommunismus umgeschlagen ist. Das Proletariat wurde in den so genannten „sozialistischen Ländern“ (Sowjetunion, DDR…) von den Staaten, die von marxistisch-leninistischen Politbonzen regiert wurden, in Wirklichkeit kapitalistisch ausgebeutet. Diese Länder waren staatskapitalistisch. Sowohl der Marxismus-Leninismus als auch der bürgerliche Antikommunismus leugnen den staatskapitalistischen Charakter des „Sozialismus“. Der erstgenannte setzte und setzt sich eine „kommunistische“ Maske auf, damit die kapitalistische Fratze nicht gesehen wird, während der bürgerliche Antikommunismus die weit verbreitete proletarische Abscheu gegen den Partei-„Kommunismus“ und seine elendig verreckten scheinbaren Paradiese zur Rechtfertigung von „Marktwirtschaft und Demokratie“ benutzt.
Und doch war der Kommunismus als eine klassen- und staatenlose Gesellschaft eine geschichtliche Tatsache. Weltgeschichtlich hat die Menschheit viel länger in urgesellschaftlichen Zuständen gelebt als in denen, die von Klassenspaltung, Ausbeutung, sozialer Ungleichheit, staatlicher Gewalt sowie Egoismus als psychologischen und mentalen Überbau des permanenten Konkurrenzkampfes aller gegen aller geprägt waren und sind. Die Tatsache, dass die Menschen im Urkommunismus überwiegend gemeinschaftlich-solidarisch, statt egoistisch-individualistisch handelten, zeigt, dass das kollektive menschliche Bewusstsein vom gesellschaftlichen Sein bestimmt wird. In einer klassen- und staatenlosen Gesellschaft ist das Alltagsbewusstsein notwendig überwiegend kollektiv-solidarisch. Und in einer kapitalistischen Klassengesellschaft ist es notwendig überwiegend konkurrenzförmig-egoistisch. Doch auch der Klassenkampf zwischen Proletariat und Bourgeoisie ist eine nicht zu leugnende Tatsache. In diesem Klassenkampf entwickelt sich ansatzweise eine kollektiv-solidarische Gemeinschaftlichkeit des Proletariats heraus, die tendenziell über die kapitalistische Asozialität hinausweist. Es ist eine zukünftige Möglichkeit, dass sich in einer extremen objektiv-subjektiven Ausnahmesituation der Klassenkampf zur sozialen Revolution zuspitzt. Und dass die soziale Revolution irgendwann einmal nach einer scheinbar endlosen Kette von Niederlagen den Weltkapitalismus zerschlägt und die Bedingungen für die zukünftige globale klassen- und staatenlose Gesellschaft schafft.
Der Kommunismus war also eine geschichtliche Tatsache und ist eine zukünftige Möglichkeit. In dieser Broschüre beschreiben wir den Urkommunismus als eine klassen- und staatenlose Gesellschaft und die Entstehung von Klassengesellschaften. Wir zeichnen nach, wie auch in Klassengesellschaften in Form von Dorfgemeinden und AgrargenossInnenschaften Restbestandteile des Urkommunismus weiterexistierten. Allerdings war dieser „Agrarkommunismus“ bereits der aufgehobene Urkommunismus und wirkte innerhalb von sozialer Ungleichheit, Ausbeutung und staatlicher Verwaltung. Der Kapitalismus kann diesen „Agrarkommunismus“ in Form von GenossInnenschaften als kleinbürgerlich-kollektive Form der Warenproduktion integrieren. Wo der Urkommunismus sich nicht aus sich selbst heraus zu einer Klassengesellschaft entwickelt hat, wurde er von außen entweder vernichtet oder im Konflikt mit fremden Klassengesellschaften durch innere Kräfte selbst aufgehoben. In dieser Broschüre beschreiben wir die kapitalistische Vernichtung beziehungsweise Integration des vorkapitalistischen Kommunismus in Nordamerika/den USA, Australien, England/Irland, Russland und Mexiko. Auch vergleichen wir den vor- und den möglichen nachkapitalistischen Kommunismus.

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Neue Homepage http://sbefreiung.blogsport.de/2019/11/22/neue-homepage/ http://sbefreiung.blogsport.de/2019/11/22/neue-homepage/#comments Thu, 21 Nov 2019 23:01:18 +0000 Administrator Allgemein http://sbefreiung.blogsport.de/2019/11/22/neue-homepage/ Da blogsport.de zum Ende des Jahres den Betrieb einstellt haben wir eine neue Homepage unter https://sbefreiung.blackblogs.org/ organisiert.

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Die „K“PD gegen die „Ultralinken“ http://sbefreiung.blogsport.de/2019/10/27/die-kpd-gegen-die-ultralinkenoe/ http://sbefreiung.blogsport.de/2019/10/27/die-kpd-gegen-die-ultralinkenoe/#comments Sun, 27 Oct 2019 22:42:26 +0000 Administrator diskussion bolschewismus soziale revolution staatskapitalismus proletariat antinationale position gewerkschaften revolution 1905 revolutionäre nachkriegskrise http://sbefreiung.blogsport.de/2019/10/27/die-kpd-gegen-die-ultralinkenoe/ Vor hundert Jahren, im Oktober 1919, warf der „kommunistische“ Parteiapparat den revolutionären Flügel der „K“PD raus. Zu diesem Anlass veröffentlichen wir folgendes Kapitel aus unserer Broschüre „Die revolutionäre Nachkriegskrise in Deutschland (1918-1923). Die Broschüre könnt Ihr für 5-€ (inkl. Porto) auch als E-Book hier über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de bestellen.

gprp
Die führenden Persönlichkeiten des Linksradikalismus (Gorter, Pannekoek, Rühle, Pfemfert)

Die „K“PD gegen die „Ultralinken“

Die KPD war vom Dezember 1918 bis zum Oktober 1919 vom Widerspruch geprägt, dass sie als mit Moskau verbandelte Partei objektiv reaktionär war – aber dennoch stark von der revolutionären Subjektivität der Mehrheit ihrer Mitglieder geprägt war. Doch der strukturelle konterrevolutionäre Charakter der „kommunistischen“ Parteibürokratie als Anhängsel der Kreml-Herren musste sich früher oder später gegen die revolutionäre Subjektivität vieler BasisaktivistInnen durchsetzen.
Wie wir im Kapitel Die Formierung der revolutionären und konterrevolutionären Kräfte schon schilderten, setzte der radikale Flügel der KPD auf dem Gründungsparteitag gegen den Widerstand des „kommunistischen“ Apparates eine antiparlamentarische Linie durch. Eine weitere Niederlage in der Gewerkschaftsfrage konnten die „kommunistischen“ SozialreformistInnen nur durch die Vertagung dieser Frage durchsetzen. Paul Levi, nach der Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg der „kommunistische“ Oberbonze, führte auch in der Gewerkschaftsfrage seinen Kampf gegen den radikalen Flügel der Partei.
Während des Jahres 1919 begannen sich Industrieunionen als klassenkämpferisch-revolutionäre Alternativen zum konterrevolutionären Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbund (ADGB) herauszubilden, welche vom radikalen Flügel der KPD klar unterstützt wurden (siehe dazu das Kapitel Die Herausbildung der FAUD (S), des Unionismus und der KAPD). Levi und der gesamte Apparatflügel der „K“PD setzte dagegen auf die Eroberung der ADGB-Bürokratie durch „kommunistische“ Parteibonzen. Doch eine solche „kommunistisch“ eroberte Gewerkschaftsbürokratie hätte natürlich am strukturell sozialreaktionären Charakter der Gewerkschaften gar nichts geändert. Doch es war klar, dass wenn Levi im Verbund mit Moskau gegen den radikalen Flügel die opportunistische Anpassung an den ADGB durchsetzen würde, die Partei eindeutig eine „K“PD werden würde.
Levi hetzte auch total reaktionär gegen den Syndikalismus – eine Hetze, die mit der notwendigen revolutionären Kritik am Syndikalismus nichts zu tun hatte, sondern eine Frontstellung gegen das radikal klassenkämpferische Proletariat bedeutete. So hetzte der „kommunistische“ Parteibürokrat auch gegen die Klassenkampfformen des Langsam arbeiten und der Sabotage als angeblich „syndikalistische“ Kampfmethoden – dabei wendeten diese Methoden weltweit ProletarierInnen an, auch solche, die noch nie etwas vom „Syndikalismus“ gehört haben! Der Syndikalismus ideologisierte nur diese radikale Klassenkampfform. „Kommunistische“ Parteibonzen, die sich von solchen Klassenkampfformen distanzierten und distanzieren, zeigten und zeigen damit nur, dass sie nichts weiter als sich radikal gebärdende sozialdemokratische SpießerInnen waren und sind! Nichts anderes war auch der Moskauhörige Partei-„Kommunismus“!
Um seine konterrevolutionäre Linie durchzusetzen, musste der Apparatflügel die subjektiv ehrlichen RevolutionärInnen aus der Partei rausschmeißen. Dies tat er auch auf dem Heidelberger Parteitag vom 20. bis 24. Oktober 1919. Dieser Parteitag setzte die sozialreformistische Gewerkschaftspolitik der „K“PD-Führung gegen eine Mehrheit der Partei, die ungefähr etwas über 50 Prozent lag, durch. RevolutionärInnen, die diese opportunistische Anpassung an den ADGB ablehnten, wurden aus der Partei gedrängt. Dies kann mensch nicht anders als innerparteiliche Konterrevolution bezeichnen. Während die deutsche Bourgeoisie mit Hilfe der Sozialdemokratie (MSPD und USPD) die letzten Reste des Rätesystems liquidierte, schmissen die „kommunistischen“ Parteibonzen die konsequentesten KämpferInnen für das Rätesystem aus ihrem moskauhörigen Verein raus!
Im Gegensatz zu den Selbsttäuschungen vieler LinkskommunistInnen, die sich subjektiv für die einzig wahren Bolschewiken in Deutschland hielten, wurde der Apparat-Flügel der „K“PD vom Lenin/Trotzki-Regime unterstützt. Der für Deutschland zuständige bolschewistische Bürokrat Radek verteidigte dann auch ideologisch und praktisch die „K“PD-Führung um Levi, während der großartige marxistische Theoretiker Anton Pannekoek für die LinkskommunistInnen seine Lanze brach. Später, im April/Mai 1920 schrieb der Oberbolschewik Lenin gegen die LinkskommunistInnen sein sozialreaktionäres Buch Der „linke Radikalismus“, die Kinderkrankheit des Kommunismus, in dem er gegen die wirklichen RevolutionärInnen die Parteidiktatur gegen die proletarische Klassendiktatur, den sozialreformistischen Parlamentarismus gegen den revolutionären Antiparlamentarismus und das reaktionäre GewerkschafterInnentum gegen die revolutionäre Selbstorganisation im Klassenkampf verteidigte.
Die LeninistInnen passten sich dem linken Flügel der USPD an, so wie sich dieser opportunistisch an den Moskauer Brotkorb anpasste. Das Ziel Moskaus war eine radikal-sozialdemokratische Massenpartei in Deutschland als verlängerter Arm der sowjetischen Außenpolitik. So war der Rauswurf des radikalmarxistischen Flügels aus der „K“PD auch ein besonderes Geschenk an den linken Flügel der USPD. Der war auch sehr dankbar. Der erbärmliche Rechtszentrist Richard Müller, der durch sein kapitulantenhaftes Verhalten während der Märzkämpfe 1919 in Berlin der Konterrevolution sehr ihren blutigen Job erleichterte, war dann auch sehr zufrieden mit dem Rauswurf der wirklichen RevolutionärInnen aus der „K“PD. Müller schrieb: „Das illegale Leben der Partei machte eine Gesundung schwer. Die Partei hat sich nie von dem Gift ihrer ersten Tage befreien können.“ (Richard Müller, Der Bürgerkrieg in Deutschland, a.a.O., S. 90.) Der Reformist Müller nannte wahrhaft revolutionäre Subjektivität „Gift“ und die innerparteiliche Konterrevolution eine „Gesundung“. So konnte nur ein erbärmlicher Zentrist schreiben, bei dem nur der krankhafte Hass gegen alle wirklich proletarisch-revolutionären Kräfte nicht halbherzig war!

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Annonce: Antinationale Schriften IV http://sbefreiung.blogsport.de/2019/10/17/annonce-antinationale-schriften-iv/ http://sbefreiung.blogsport.de/2019/10/17/annonce-antinationale-schriften-iv/#comments Thu, 17 Oct 2019 04:40:24 +0000 Administrator diskussion antifaschismus nazis bolschewismus klassenkampf sowjet union staatskapitalismus proletariat faschismus antinationale position linksnationalismus nationale befreiung kurdischer nationalismus china mao gewerkschaften revolution 1905 revolutionäre nachkriegskrise http://sbefreiung.blogsport.de/2019/10/17/annonce-antinationale-schriften-iv/ Unsere neue Broschüre „Antinationale Schriften IV“ (ca. 126 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) auch als E-Book über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de bestellen.

Inhalt

Einleitung

Lateinamerika im Fadenkreuz der Imperialismen

1. Spanischer Kolonialismus
2. Portugiesischer Kolonialismus
3. Französischer Kolonialismus
4. Britischer Imperialismus
5. US-Imperialismus
6. Deutscher/EU-Imperialismus
7. Sowjetischer/Russischer Imperialismus
8. Chinesischer Imperialismus

Der Kapitalismus in Lateinamerika

1. Das allgemeine Wesen des Kapitalismus
2. Der lateinamerikanische Nationalismus
3. Die nationalkapitalistische Entwicklung Lateinamerikas
5. Linker Sozialreformismus als Teil der kapitalistischen Elendsverwaltung
6. Die mögliche soziale Revolution in Lateinamerika

Rechts- und Linksreaktion in Lateinamerika

1. Zur politischen Konkurrenz zwischen lechts und rinks in Lateinamerika
2. Kuba
3. Chile
4. Nikaragua
5. Venezuela
6. Brasilien
7. Argentinien

Einleitung

Der Imperialismus hochentwickelter kapitalistischer Industriestaaten kommt darin zum Ausdruck, dass sie die Peripherie (Afrika, Lateinamerika und im abnehmender Weise Asien) zum Rohstoff-/Agrarproduktlieferanten, Absatzmarkt und zur verlängerten Werkbank herrichtet. Dieser sozialökonomische Imperialismus wurde und wird durch politisch-diplomatische und militärische Interventionen flankiert. Das war und ist auch so in Lateinamerika. Nach der Erlangung der politischen Unabhängigkeit, also der sozialreaktionären Herausbildung bürgerlicher lateinamerikanischer Nationalstaaten, war die führende imperialistische Macht auf dem Kontinent zuerst Großbritannien, dann die USA. Die EU versucht auch mit zu halten. Auch China stellt keine „antiimperialistische“ Alternative dar, wie uns gewisse LinksnationalistInnen einreden wollen. Nein, die Einflussnahme der asiatischen Großmacht auf Lateinamerika ist ebenfalls imperialistisch. Dies zeigen wir in unserer Schrift Lateinamerika im Fadenkreuz der Imperialismen auf.
Der Kapitalismus in Lateinamerika ist als Peripherie der Weltökonomie sowohl durch die Entwicklung von Nationalkapitalen als auch durch die Intervention starker außerkontinentaler Imperialismen geprägt, wie wir in unserer gleichnamigen Schrift analysieren werden.
Die politische Konkurrenz zwischen rechts und links reproduziert nur den Weltkapitalismus und die Nationalstaaten. Rechte und linke BerufspolitikerInnen balgen sich darum, wer den Staat regiert. Doch der Staat lebt im Industriezeitalter von der kapitalistischen Ausbeutung der Lohnarbeit. Auch das angeblich „sozialistische“, in Wirklichkeit staatskapitalistische Kuba. Dieses befindet sich in der Transformation zum Privatkapitalismus, während die lateinamerikanischen Linksregierungen des 21. Jahrhunderts diesen nie verlassen hatten. Das untersuchen wir unter anderem in der Schrift Rechts- und Linksreaktion in Lateinamerika.
ProletarierInnen aller Länder, vereinigt euch!
Hoch die antinationale Solidarität!

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Annonce: Kritik des Linksnationalismus http://sbefreiung.blogsport.de/2019/07/31/annonce-kritik-des-linksnationalismus/ http://sbefreiung.blogsport.de/2019/07/31/annonce-kritik-des-linksnationalismus/#comments Wed, 31 Jul 2019 08:02:10 +0000 Administrator broschüre antifaschismus nazis bolschewismus klassenkampf soziale revolution antideutsche faschismus antinationale position linksnationalismus nationale befreiung gewerkschaften http://sbefreiung.blogsport.de/2019/07/31/annonce-kritik-des-linksnationalismus/ Unsere neue Broschüre „Kritik des Linksnationalismus“ (ca. 126 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) auch als E-Book über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de bestellen.

fwm

Inhalt

Einleitung

1. Nationalkapitalistische Demokratien als politische Diktaturen

2. Nationalkapitalistischer „Sozialismus“

3. Globale Kooperation und Konkurrenz zwischen privat- und
staatskapitalistischen Nationen

4. Die mühsame Herausbildung des antinationalen Kommunismus

5. LinksdemokratInnen sind strukturelle NationalistInnen

6. Nationaldemokratischer Antifaschismus

7. Nationalkapitalistischer „Antiimperialismus“

8. Linksnationale Hetze gegen unsere migrantischen Klassengeschwister

9. „Weltoffenheit“ als politisch korrekter Nationalismus

10. EU-Patriotismus und nationale Austrittsbewegungen

Einleitung

Die Nation ist eine kapitalistische Scheingemeinschaftlichkeit aus AusbeuterInnen und Ausgebeuteten. Alle Nationalstaaten sind objektiv strukturelle Klassenfeinde des Weltproletariats. Der Nationalismus spaltet das Weltproletariat und integriert es in die globalen Nationalstaaten des Weltkapitalismus. Aus diesen drei Tatsachen ergibt sich zwangsläufig: SozialrevolutionärInnen müssen antinationale Positionen vertreten. Antinational sein heißt, die kapitalistische Scheingemeinschaftlichkeit der Nation durch die soziale Revolution zu sprengen beziehungsweise dies langfristig anzustreben. Wenn die soziale Befreiung von Ausbeutung und Unterdrückung materiellen Gewalt werden soll, dann müssen alle globalen Nationalstaaten zerschlagen werden! Sie müssen einer weltweiten klassen- und staatenlosen Gesellschaft Platz machen.
Die politische Linke ist in ihrer übergroßen Mehrheit national bis auf die Knochen. Aber natürlich auch internationalistisch. Der Internationalismus der LinkssozialdemokratInnen und der meisten LeninistInnen erschöpft sich darin, regierenden LinksnationalistInnen in anderen Ländern – zum Beispiel Maduro in Venezuela – hinterherzurennen. Natürlich muss der westliche Imperialismus bekämpft werden – genau so wie der russische und der chinesische. Imperialismus ist die sozialökonomische, politisch-diplomatische, ideologisch-propagandistische und militärisch-kriegerische Expansion der Nationalkapitale und -staaten. Der linksnationale „Antiimperialismus“ unterstützte und unterstützt nur einen vermeintlich „guten“ Imperialismus (Sowjetunion/Russland und China) und angeblich „fortschrittliche“ Nationalstaaten wie Kuba und Venezuela gegen den bösen US- und EU-Imperialismus. Während der antinationale Antiimperialismus selbstverständlich alle Staaten bekämpft.
Der Linksnationalismus ist genau so ein struktureller Klassenfeind des Weltproletariats wie der Rechtsnationalismus. Der antinationale Kommunismus will und kann als proletarische Befreiungsbewegung keine Bündnisse mit dem Linksnationalismus gegen den Rechtsnationalismus eingehen, er muss beide kompromisslos bekämpfen.
Diese Broschüre analysiert die Entwicklung des Linksnationalismus vom 19. Jahrhundert bis 2019. Sie weist nach, dass staatsförmige Realpolitik im Industriezeitalter nur nationalkapitalistisch sein kann, aber eben nicht antikapitalistisch. Die so genannten „sozialistischen“ Länder wie zum Beispiel die Sowjetunion und die DDR waren in Wirklichkeit staatskapitalistische Nationen. Einige von ihnen machten (China und Vietnam) und machen (Kuba) unter der Herrschaft der „Kommunistischen“ Partei die Transformation zum Privatkapitalismus durch. Die Broschüre analysiert den staatskapitalistischen „Sozialismus“ als einen wichtigen historischen Sozialbiotop des Linksnationalismus.
Doch der Staatskapitalismus ist heute eine vergangene Periode der Kapitalvermehrung. Während die leninistischen Politsekten, die leider noch immer subjektiv-ehrlich antikapitalistisch eingestellte Intellektuelle und ProletarierInnen anziehen und binden können, die keine Realpolitik machen können und/oder wollen, nostalgisch dem untergegangen Staatskapitalismus nachtrauern, integrieren sich die LinkssozialdemokratInnen – auch jene, die sich „KommunistInnen“ nennen – in die parlamentarischen Demokratien des Privatkapitalismus. Doch da die Demokratie als kapitalistische Realpolitik nur national zu haben ist, sind LinksdemokratInnen strukturelle LinksnationalistInnen. Die meisten von ihnen huldigen einem „weltoffenen“ Nationalismus, einige hetzen jedoch auch gegen MigrantInnen (Sahra Wagenknecht). Wieder andere, wie zum Beispiel die „Antideutschen“, setzen sich als Blockwarte des Zionismus in Szene – dabei auch nicht- und antizionistische Juden/Jüdinnen mit Dreck bewerfend. Der palästinensische Nationalismus, den viele andere linke KleinbürgerInnen unterstützen, ist selbstverständlich auch total sozialreaktionär. Propalästinensisch-linksnationaler Antizionismus geht sehr fließend in Antijudaismus über.
Die LinksdemokratInnen waren und sind natürlich auch bereit dazu, die reaktionäre Demokratie als kapitalistische Staatsform gegen den Faschismus und Militärdiktaturen zu verteidigen. Der nationaldemokratische Antifaschismus hat mit dem revolutionären Kampf gegen Nazis, FaschistInnen und Militärdiktaturen nichts zu tun, er ist selbst sozialreaktionär. Linksnationaler Antifaschismus terrorisierte, folterte und ermordete zum Beispiel im spanischen BürgerInnenkrieg und im Partisanenkampf in Italien klassenkämpferische ProletarierInnen und RevolutionärInnen. Noch heute richtet sich der Antifa-Gesinnungsterror auch gegen RevolutionärInnen.
Die Broschüre zeigt aber auch auf, wie sich der antinationale Kommunismus im Kampf gegen diese nationalistische Linksreaktion mühsam herausbildete. Wie der Marxismus als unreifer Kommunismus in nationalkapitalistischen Antikommunismus umschlug – und sich die wirkliche kommunistische Bewegung mühsam zu einer konsequent antinationalen Haltung hin entwickelte. Der antinationale Kommunismus reifte auf einem harten und steinigen Weg im Kampf gegen die Rechts- und Linksreaktion. Dabei ging es nicht immer nur voran, sehr oft folgten zwei Schritten vorwärts ein Schritt zurück. Unsere Broschüre beschreibt die Etappen auf dem Weg zu einem antipolitischen und antinationalen Kommunismus – kommunistischer Anarchismus sowie marxistischer Links- und Rätekommunismus – sowohl mit geschwisterlicher Empathie als auch mit der notwendigen Kritik.
ProletarierInnen aller Länder, vereinigt euch!
Nieder mit den Rechts- und LinksnationalistInnen!
Hoch die antinationale Solidarität!

Nelke, im August 2019

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