Annonce: Aufstieg und Niedergang des US-amerikanischen Kapitalismus 1. Teil: Expansion und Krise

Unsere neue Broschüre „Aufstieg und Niedergang des US-amerikanischen Kapitalismus 1. Teil: Expansion und Krise“ (ca. 135 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen.

Inhalt

Einleitung

I. Allgemeine Betrachtung über die Vermehrung der Nationalkapitale
1. Die Vermehrung der Nationalkapitale
2. Die Periode der beschleunigten Kapitalvermehrung
3. Die strukturelle Profitproduktionskrise
4. Kapitalvermehrung, Klassenkampf und institutionalisierte ArbeiterInnenbewegung
5. Die globale Interaktion der Nationalkapitale

II. Die Entstehung der USA
1. Die UreinwohnerInnen Nordamerikas
2. Die europäische Kolonialisierung Nordamerikas
3. Die Entstehung eines rassistisch „weiß“ geprägten nordamerikanischen Nationalismus
4. Die Interaktion von SklavInnen und Seeleuten in Nordamerika
5. Die kleinbürgerlich-proletarische Sozialbewegung gegen den britischen Kolonialismus
6. Der sozialreaktionäre US-amerikanische Unabhängigkeitskrieg (1775-1883)

III. Die Expansion des US-amerikanischen Nationalkapitals
1. Der Industriekapitalismus im Norden der USA
2. Die agrarkapitalistische Plantagensklaverei im Süden der USA
3. Der sozialreaktionäre US-amerikanische BürgerInnenkrieg (1861-1865)
4. Go West!
5. Die Expansion des US-amerikanischen Industriekapitalismus
6. Klassenkämpfe und die Entstehung der US-amerikanischen institutionalisierten ArbeiterInnenbewegung
7. Die Entwicklung des US-amerikanischen Imperialismus in Lateinamerika bis 1914

IV. Krise – Kriegskonjunktur – Krise – Kriegskonjunktur
1. Die strukturelle Profitproduktionskrise ab 1913
2. Kriegskonjunktur
3. Der Kriegseintritt der USA
4. Die „Roaring Twenties“ des US-Kapitalismus
5. Die sozialökonomische Kooperation zwischen den USA und dem sowjetischen Staatskapitalismus
6. Die Investition der US-Bourgeoisie in den europäischen Faschismus
7. Der US-Imperialismus in Lateinamerika (1914-1945)
8. Die Weltwirtschaftskrise
9. Klassenkämpfe und New Deal
10. Die USA im Zweiten Weltkrieg

V. Vom Nachkriegsaufschwung in die strukturelle Profitproduktionskrise
1. Der Nachkriegsaufschwung in den USA
2. Die USA in der strukturellen Profitproduktionskrise
3. Die Krise 2007-2009
4. Die sozialökonomische Krise von 2020

Einleitung

Nach einer kurzen allgemeinen Betrachtung über die Vermehrung der Nationalkapitale beschreiben wir die europäische Kolonialisierung Nordamerikas. Diese beruhte auf der Vertreibung und Ausrottung der UreinwohnerInnen, der SklavInnenarbeit verschleppter AfrikanerInnen und auf der kapitalistischen Ausbeutung „weißer“ Lohnabhängiger. Nach den blutigen Kriegen zwischen den europäischen Kolonialmächten um die nordamerikanische Beute, bei denen sich Großbritannien durchsetzen konnte, entwickelten die SiedlerInnen einen „weiß“ geprägten Nationalismus. Dieser richtete sich gegen den britischen Kolonialismus. Er brachte vor allem die Klasseinteressen der Bourgeoisie zum Ausdruck. Allerdings entwickelte sich auch der proletarische Klassenkampf der Seeleute gegen den britischen Imperialismus. Während diesem kam es zu einer Interaktion mit den versklavten AfroamerikanerInnen. Es entwickelte sich eine klassenübergreifende Sozialbewegung gegen Großbritannien, die sowohl progressive als auch sozialreaktionäre Tendenzen hatte, aber letztendlich der nationalistischen Bourgeoisie nutzte. Dem nationalistischen Flügel der Bourgeoisie gelang es schließlich gegen den probritischen den US-amerikanischen Unabhängigkeitskrieg (1775-1783) zu führen. Dieser war entgegen den Behauptungen des Marxismus nicht „fortschrittlich“, sondern absolut sozialreaktionär, weil er auf blutige Weise die Grundlagen für den US-amerikanischen Kapitalismus schuf, der auf der Ausbeutung von SklavInnen und LohnarbeiterInnen sowie auf den Ausrottungskrieg gegen die UreinwohnerInnen beruhte.
Wir beschrieben in dieser Broschüre den Aufstieg des US-amerikanischen Kapitalismus. Dieser basierte in den Nordstaaten auf der Ausbeutung von IndustriearbeiterInnen und in den Südstaaten auf die agrarkapitalistische Plantagensklaverei. Lohnarbeit und Sklaverei existierten im „Land der Freien“ eine gewisse Weile gemeinsam, bis es zum blutigen Krieg zwischen den Nord- und der Südstaaten kam (1861-1865). Auch dieses Gemetzel war nicht „fortschrittlich“, sondern der sozialreaktionäre Blutzoll für die weitere Expansion des US-amerikanischen Industriekapitalismus. Diesen beschreiben wir in seiner ganzen Asozialität und Gewalttätigkeit – nach innen und nach außen. Auch in den USA war und ist die Vermehrung des Kapitals mit tiefen und strukturellen Krisen verbunden. Gerade der US-amerikanische Kapitalismus löste zwischen 1914 und 1945 diese Krisen durch Aufrüstung und Krieg. Wir beschreiben die Rolle der USA in beiden Weltkriegen – einschließlich ihres atomaren Massenmordes in Japan.
Das imperialistische Gemetzel des Zweiten Weltkrieges sorgte auch in den USA für einen Nachkriegsaufschwung. Doch innerhalb der US-amerikanischen Kapitalvermehrung entwickelte sich eine latente Profitproduktionskrise, die ab 1974 strukturell wurde. Wir werden in dieser Broschüre die Dynamik dieser Krisenentwicklung analysieren.
Im 1. Teil schildern wir die Expansion und Krise des US-amerikanischen Kapitalismus, während wir im 2. Teil seinen Imperialismus, die sozialen Klassen- und politischen Machtkämpfe in ihm nach 1945 sowie seine möglichen Todeskrisen untersuchen.

Nelke, im November 2021


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