Annonce: Schriften zum Klassenkampf VI

Unsere neue Broschüre: „Schriften zum Klassenkampf VI“ (ca. 124 Seiten) von Soziale Befreiung (Hg.) ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de bestellen.

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Inhalt

Einleitung

Klassenkampf und Straßenbewegungen

1. Soziale Straßenbewegungen als Teil des proletarischen Klassenkampfes
2. Soziale und politische Straßenbewegungen
3. LehrerInnen und SchülerInnenbewegung
4. Proletarischer Klassenkampf und soziale Straßenbewegungen in der Weltrevolution

Die Instrumentalisierung des Proletariats in Machtkämpfen der Herrschenden

1. Polen
2. Iran

Konkurrenz, Straßenrassismus, Antifa und Klassenkampf

1. Der permanente Konkurrenzkampf
2. Elitärer Nationalismus und Straßenrassismus in der BRD
3. Staatsantifaschismus
4. Antirassismus/Antifaschismus als kleinbürgerliche Straßenbewegung
5. Proletarischer Klassenkampf und sozialrevolutionärer Universalismus

Die Bewegung gegen Bullenterror in den USA

1. Der Bullenterror
2. Der Bullenterror als Teil des Klassenkrieges von Oben
3. Die Bewegung gegen den Bullenterror

Einleitung

Schriften zum Klassenkampf ist eine unregelmäßig erscheinende Serie der Sozialen Befreiung mit Texten über die globalen Auseinandersetzungen des Proletariats mit Kapital, Staat und Patriarchat vom Ende des 18. bis ins 21. Jahrhundert.
In der ersten Schrift dieser Broschüre beschäftigen wir uns mit den Wechselwirkungen zwischen dem proletarischen Klassenkampf und den sozialen Straßenbewegungen. Wir unterscheiden dabei zwischen proletarischen und klassenübergreifenden Straßenbewegungen. Die proletarischen Straßenbewegungen sind Teil des Klassenkampfes, was für die klassenübergreifenden Straßenbewegungen nicht gilt. Proletarische RevolutionärInnen dürfen sich zu wichtigen klassenübergreifenden Straßenbewegungen wie der SchülerInnenbewegung weder opportunistisch noch sektiererisch verhalten.
Im zweiten Text analysieren wir die Instrumentalisierung des Proletariats für den innerbürgerlichen Machtkampf. Dabei dienen uns Pilsudskis Staatsstreich in Polen und die so genannte „islamische Revolution“ als Beispiele. Besonders am letzteren Beispiel kritisieren wir scharf die globale sozialreaktionäre Praxis der kleinbürgerlichen politischen Linken das Proletariat für ihre „Bündnisse“ mit der Bourgeoisie zu instrumentalisieren und zu verheizen.
Die dritte Schrift Konkurrenz, Straßenrassismus, Antifa und Klassenkampf beschäftigt sich mit der politischen Folge der so genannten Flüchtlingskrise 2015 in der BRD: der Entstehung und Erstarkung einer rassistischen Straßenbewegung. Diese rassistische Straßenbewegung ist durch die Antifa als kleinbürgerliche politische Straßenbewegung nicht erfolgreich zu bekämpfen. Allerdings ist auch ein proletarischer Klassenkampf, der sich innerhalb der reproduktiven Schranken des Kapitalismus bewegt und unter der Kontrolle des reaktionären DGB zu Tarifauseinandersetzungen verniedlicht wird, dazu nicht in der Lage. Nur die Radikalisierung des Klassenkampfes gegen alle politischen Fraktionen des Kapitals kann hier eine Lösung sein, die sich allerdings nur in einem komplizierten Prozess entwickeln kann.
Im vierten Text Die Bewegung gegen Bullenterror in den USA analysieren wir die staatliche Gewalt gegen die afroamerikanische Bevölkerung als Teil eines ethnisierten politischen Klassenkampfes von oben. Des Weiteren unterscheiden wir in der Bewegung gegen diesen Bullenterror zwischen der spontanen Wut des schwarzen KleinbürgerInnentums und Proletariats, die sich in Riots entlädt und ansatzweise mit dem Klassenkampf verbindet, dem individuellen Terror als Gegengewalt und dem Sozialreformismus der etablierten afroamerikanischen BürgerInnenrechtsbewegung. Auch der Bullenterror in den USA lässt sich langfristig-perspektivisch nur durch den militanten Klassenkampf des vereinten Proletariats besiegen.