Annonce: Schriften zum Klassenkampf III

Unsere neue Broschüre: „Schriften zum Klassenkampf III“ (ca. 120 Seiten) von Soziale Befreiung (Hg.) ist da. Die Broschüre könnt Ihr für 5-€ (inkl. Porto) hier über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de bestellen.

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Inhalt

Einleitung

Arbeitsorganisation als Klassenkampf

1. Der kapitalistische Produktionsprozess als widersprüchliche Einheit aus Kapital und Lohnarbeit
2. Bürgerliche Arbeitsorganisation als Klassenkampf von oben
3. Arbeits(des)organisation als Klassenkampf von unten
4. Arbeitsorganisation als Klassenkampf am Beispiel der globalen Autoindustrie
5. Die sozialrevolutionäre Aufhebung der Lohnarbeit

Technologie als Waffe

1. Die kapitalistische Technologie als Waffe der Bourgeoisie
2. Der Luddismus
3. Rationalisierung als sozialökonomische Konterrevolution
4. Aneignung und Sabotage im Klassenkampf

Imperialistischer Krieg und proletarischer Klassenkampf

I. Krise, Krieg und Klassenkampf (1914-1945)
1. Allgemeine Betrachtung
2. Massenstreiks gegen den Krieg in Deutschland (1914-1918)
3. Klassenkämpfe während des NS-Faschismus
4. Klassenkämpfe in den USA (1914-1945)
5. Revolutionäre Positionen zum Zweiten Weltkrieg

II. Kalter Krieg und Klassenkampf
1. Allgemeine Betrachtung
2. Der Kalte Krieg und der Rätekommunismus
3. Kalter Krieg und Klassenkampf in der BRD

Einleitung

Schriften zum Klassenkampf ist eine unregelmäßig erscheinende Serie der Sozialen Befreiung mit Texten über die globalen Auseinandersetzungen des Proletariats mit Kapital, Staat und Patriarchat vom Ende des 18. bis ins 21. Jahrhundert.
In dieser Broschüre beschäftigen wir uns mit den Wechselwirkungen zwischen dem kapitalistischen Produktionsprozess und dem Klassenkampf. Im Text Arbeitsorganisation als Klassenkampf beschreiben wir den kapitalistischen Produktionsprozess als widersprüchliche Einheit aus Arbeits- und Ausbeutungsprozess der unmittelbaren proletarischen ProduzentInnen. Wir analysieren dabei, dass die konkrete Arbeitsorganisation nicht nur von technologischen und organisatorischen Erfordernissen bestimmt wird, sondern auch das Ergebnis eines Klassenkampfes ist. In erster Linie des Klassenkampfes von oben, den Kapital, KleinbürgerInnentum und Staat gegen die Lohnabhängigen führen, um aus „ihren“ Arbeitskräften das Maximalste bei möglichst geringen Kosten herauszuholen. Aber die konkrete Arbeits(des)organisation wird auch durch den proletarischen Widerstand gegen diese Ausbeutung bestimmt.
Eine Waffe bei der kapitalistischen Ausbeutung des Proletariats stellt dabei die Technologie dar. In der Hand der Bourgeoisie wird der technologische Fortschritt gleichzeitig asozial und sozialreaktionär. Die kapitalistischen Produktionsmittel sind gleichzeitig Zerstörungsmittel von Natur und menschlicher Arbeitskraft. Die Schrift Technologie als Waffe zeichnet diesen zerstörerischen Entwicklungsweg nach – beschreibt aber auch, wie bereits im reproduktiven Klassenkampf des Proletariats durch Aneignung und Sabotage der Kampf um bzw. gegen die kapitalistische Technologie geführt wird.
Außerdem beschäftigen wir uns in Schriften zum Klassenkampf III mit der Wechselwirkung zwischen imperialistischem Krieg und proletarischem Klassenkampf. Während wir im I. Abschnitt die Dreiecksbeziehung Krise – Krieg – Klassenkampf zwischen 1914 und 1945genauer analysieren und dabei die Auseinandersetzungen während des Ersten Weltkrieges und während des NS-Faschismus in Deutschland sowie in den USA ausführlicher beschreiben wollen, ist das Thema des II. Abschnittes die Wechselwirkung zwischen Kalten Krieg und Klassenkampf. Nachdem wir den allgemeinen Charakter des Kalten Krieges bestimmt haben, beschreiben wir die theoretischen Errungenschaften und Analysefehler des Rätekommunismus im Bezug zu dieser imperialistischen Auseinandersetzung. Die Beschreibung des Verhältnisses zwischen Kalten Krieg und proletarischen Klassenkampf in der BRD beendet den II. Abschnitt und unsere Broschüre.

Nelke, im Juni 2014